Mit knapp 6.000 Einreichungen aus 39 Ländern verzeichnete der „red dot“ in diesem Jahr einen erneuten Anmelderekord und unterstreicht seine Position als einer der weltweit wichtigsten und innovativsten Designwettbewerbe. Ausgezeichnet werden 381 Arbeiten, davon 38 mit einem red dot: best of the best für herausragende und richtungweisende Gestaltungsleistungen. „Weniger als 1% aller eingereichten Arbeiten erhalten einen red dot: best of the best. Dazu sind wir noch für einen red dot: grand prix nominiert, dass ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit und unser strategisches Geschäftsfeld Medien im Raum“, freut sich Martin Esser, Geschäftsführer von people interactive.
Das Projekt Showroom 2.0 ist in Zusammenarbeit mit T-Systems entstanden und steht für die emotionale Produktinszenierung im Händler-Showroom eines Automobilherstellers. Im Fokus der Echtzeit-3D-Anwendung steht die spielerisch-haptische Einbeziehung des Kunden in den Beratungsprozess. Zentrales Medium ist ein interaktiver Tisch, der als Schnittstelle zwischen realem und virtuellem Raum dient. Legt der Anwender haptische Elemente wie zum Beispiel verschiedene Fahrzeugmodelle, Lackmuster oder Stoffmuster auf die Tischoberfläche, so ändert sich die Ansicht des Fahrzeugs entsprechend. Auf diese Weise kann sich der Kunde sein Wunschfahrzeug in allen denkbaren Spielarten intuitiv konfigurieren. Der Showroom 2.0 verbindet so bekannte Visualisierungs-Szenarien mit innovativen Navigations- und Steuerelementen zu einem neuartigen Produkterlebnis. „Das ist Infotainment pur“, so Dario Korati, Head of Concept bei people interactive.
Über red dot:
Eine Auszeichnung in einem international renommierten Design- Wettbewerb wie dem red dot design award ist ein wichtiger Innovations-indikator. Denn der red dot gilt als Auszeichnung mit einem sehr hohem Profilierungspotenzial. „Zeitgenössisches Kommunikationsdesign differenziert sich angesichts der unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten allein über die Qualität der Arbeiten. Der red dot hat die Aufgabe, diese Qualität sichtbar zu machen“, so Professor Dr. Peter Zec, Initiator des red dot design award und Präsident des Weltdesigndachverbands Icsid. „Die aktuellen Anmeldezahlen sind ein Beleg dafür, wie begehrt das Qualitätssiegel ‚red dot‘ weltweit ist“, so Professor Dr. Peter Zec, Leiter des Design Zentrums Nordrhein Westfalen und Initiator des red dot design award. „Nur knapp 6,5 Prozent aller eingereichten Arbeiten wurden tatsächlich ausgezeichnet – der Wettbewerb ist hart, und nur die besten, kreativsten Einreichungen aus den zwölf Wettbewerbskategorien hielten der kritischen Meinung der red dot-Jury stand.“
Die Ehrung der Preisträger findet am 3. Dezember 2008 mit der Preisverleihung im Essener Casino Zollverein und der Eröffnung der Sonderausstellung im red dot design museum ihren besonderen Rahmen. Die Ausstellung mit allen preisgekrönten Arbeiten wird vom 4. Dezember 2008 bis zum 11. Januar 2008 im red dot design museum gezeigt.