

Produktpräsentationen, Beratungs- und Kundenprozesse am Point-of-Sale zu verbessern ist Ziel des multimedialen Shop-Konzepts, das people interactive für die Deutsche Telekom AG entwickelte. Anhand des verstärkten Einsatzes interaktiver Medien werden die Endgeräte, Tarife und Services für Kunden intuitiv erlebbar. Zentraler Magnet des Telekom- Shops ist ein Multitouch-Beratungstisch, mit dem der Kunde selbstständig oder gemeinsam mit einem Shop-Mitarbeiter über eine intuitive Oberfläche verschiedene Produkte samt Tarifen und passendem Zubehör erkunden und vergleichen kann.
Nach der erfolgreichen Pilotphase, startet 2010 der Rollout des Shop-Konzeptes in nationalen und internationalen Telekom-Shops.

Über den Fernseher E-Mails checken, Fotos teilen und in der eigenen Plattensammlung stöbern – die Deutsche Telekom bietet dem User mit dem ‚Mediencenter‘ umfassende Zugriffsmöglichkeiten auf die wichtigsten persönlichen Daten. Und das von zuhause genauso wie mobil auf dem Handy. Das umfangreiche Mediencenter ist wesentlicher Bestandteil der Strategie „Vernetztes Leben und Arbeiten“ der Deutschen Telekom.
Um die vielfältigen Funktionsweisen und Anwendungen rund um das Mediencenter anschaulich zu vermitteln und erlebbar zu machen, entwickelte people interactive einen Info-Trailer. In Full-HD-Qualität kommt dieser in den Telekom-Shops auf Plasmabildschirmen zum Einsatz. Zudem wurde eine Lang-Version für Pressekonferenzen, sowie für Webauftritte der Deutschen Telekom aufbereitet. Der Trailer ist intuitiver Mittler und ein wichtiges Instrument für die Marken- und Produktkommunikation des Konzerns.

„Showroom 2.0“ ist der Arbeitstitel des interaktiven Multimedia-Terminals, das people interactive als Studie für T-Systems entwickelte. Als Car Configurator der Zukunft beispielsweise verbindet es haptisch-intuitive Erfahrung des Fahrzeugs in einem virtuellen Raum mit Objekterkennung zum interaktiven Anpassen des virtuellen Modells. Der Showroom formt so eine persönliche Produkterfahrung und -information für den Kunden. Damit liefert er einen entscheidenden Beitrag zur Kaufentscheidung in zukünftigen Händler-Showrooms.
Zur Navigation steht dem Kunden ein 40-Zoll-Touchscreen zur Verfügung, auf dem das Fahrzeug in Echtzeit dreidimensional simuliert und in zahlreichen Details konfiguriert werden kann. Das Highlight aber ist, dass die Anwendung über haptische Elemente in Form von Lack-, Leder- oder Stoffmustern und Modellfahrzeugen gesteuert wird. Legt der Kunde ein Element auf eine Sensorfläche, wird es dank integrierter Kameraerkennung identifiziert. Drehungen und Bewegungen des Elements werden in Echtzeit auf das virtuelle Fahrzeug übertragen. Auf diese Weise wird der Kunde spielerisch in den Beratungsprozess einbezogen und kann sein Wunschfahrzeug hautnah erleben.
Das Spektrum der Möglichkeiten lässt sich über die Vernetzung mit anderen Vertriebskanälen erweitern. Die Übernahme eines im Internet vorkonfigurierten Modells ist machbar, umgekehrt können Informationen zur Auswahl am POS auf einer personalisierten Website gespeichert oder per Mail versendet werden.
Konzeption und technische Realisierung (Hard- und Software) durch people interactive.

Hochzeit, Taufe oder Jubiläum sind typische Anlässe, die den Wunsch nach einer eigenen Zeitung wecken. Mit dem Web-to-Print Portal „Titelhelden“ hat people interactive für die Deutsche Post AG einen Service entwickelt, der es erstmalig ermöglicht, im Web seine eigene Zeitung zu produzieren.
Der Service steht im Mittelpunkt einer Reihe neuer Angebote, mit denen die Deutsche Post den Briefversand stärken möchte. Sie übernimmt den Druck und natürlich auch den Versand der Zeitung. Das Portal vereint alle Phasen der Produktion bis zur fertigen Druckvorlage zentral auf einer Website. Mit dem komplett flashbasierten Online-Editor kann der User seine Layouts erstellen, Fotos und Texte integrieren und den Druck organisieren. Für alle Anlässe stehen ihm Musterlayouts und Bildvorlagen zur Verfügung, aber er kann auch ein komplett eigenständiges Layout entwickeln. Anschließend lässt sich der Druck und Versand der fertigen Zeitung direkt aus dem Portal steuern.
Ein einzigartiges Feature ist das Kollaborationstool: Der „Herausgeber“ kann Freunde einladen, um mit ihnen gemeinsam eine Zeitung zu erstellen. Den Stand der Bearbeitungen kann er in Echtzeit einsehen und kommentieren. Die gesamte Bearbeitung der Druckdaten und die komplexen Backend- und Logistikprozesse werden serverseitig abgewickelt. Die Online-Anwendung ist - bezogen auf Geschwindigkeit, Benutzerführung und Funktionsumfang - entsprechenden professionellen Offline-Anwendungen ebenbürtig. Das Projekt steht exemplarisch für ein neues Kommunikationsformat, die Publishing-Kommunikation, für die interne Kommunikation von Unternehmen, als B2B-Mehrwert oder Networking-Projekt.
Konzeption, Design, technische Realisierung (Front- und Backend) durch people interactive.

Um sich auf dem Gebiet der Außenwerbung stärker zu etablieren, setzt die Deutsche Telekom auf dialog-orientierte Digital-Signage-Lösungen. Pionierbeispiel der neuen Generation von Werbeträgern ist das interaktive Citylight-Display (iCLD), das people interactive federführend für die deutsche Telekom konzipiert und entwickelt.
Die Idee dabei war, die Vorteile der digitalen Out-of-Home-Werbung mit den Möglichkeiten der Interaktion zu einer neuen Dimension der Werbekommunikation zu verbinden. Dafür wurden Komponenten aus verschiedenen Kommunikationswelten interdisziplinär miteinander verknüpft. Aushängeschild ist ein 82-Zoll-Display mit über zwei Metern Bildschirmdiagonale, das bewegte Werbung in Full-HD-Auflösung ausstrahlt und schon von Weitem Aufmerksamkeit erzeugt. Umrahmende Led-Leuchten passen die Lichtstimmung an die jeweilige Kampagne an. Über ein zusätzliches 17-Zoll Touchscreen kann man mit dem Werbetreibenden interagieren um an weitere Informationen zu gelangen. Zusätzlich ist das iCLD mit einem hochwertigen Soundsystem ausgestattet. W-LAN, UMTS und Bluetooth erweitern die Interaktionsmöglichkeiten.
Integrierte Kameras erlauben darüber hinaus, die Wirkung des Werbeträgers zu analysieren. So können nicht nur Kundenfrequenz und Verweildauer, sondern auch spezifischere Aspekte wie Geschlechtszugehörigkeit und Art der Reaktion erfasst werden. Daraus resultieren völlig neue Nutzer Insight und Abrechnungsmodelle, wie sie bislang nur im Internet zur Anwendung kommen.
Konzeption und technische Realisierung (Hard- und Software) durch people interactive.